
Der Atem ist eines unserer stärksten Führungsinstrumente. Er ist immer da. Und er reagiert unmittelbar auf innere Anspannung.
Wenn wir bewusst atmen, wird das Nervensystem ruhiger. Gedanken klären sich. Der Körper entspannt sich. Präsenz entsteht.
Ein tiefes, ruhiges Ausatmen reicht oft schon, um zurückzukehren: zu uns selbst, in den Moment, in die Klarheit.
Verschiedene Übungen wie die 4-7-8-Atmung können helfen, deinen Körper in stressigen Situationen zu beruhigen und ein Gefühl der Entspannung zu fördern. Bei Stress schüttet der Körper bestimmte Botenstoffe aus und lässt uns schneller atmen. Atem und Stress hängen also miteinander zusammen. Das Gute ist, dass du durch kontrolliertes Atmen den Stress wieder abbauen kannst.
Es ist ganz einfach:
Atme vier Sekunden lang ein, halte den Atem sieben Sekunden lang an und atme
dann acht Sekunden lang aus.
Diese verlängerte Ausatmung beruhigt dein vegetatives Nervensystem.
Wenn beim Atmen deine Gedanken anfangen zu kreisen, nimm sie wahr und fokussiere dich wieder auf die Atmung. So trainierst du deine Konzentrationsfähigkeit. Je länger du die Übung anwendest, desto stärker ist die Wirkung.
Probiere es doch einfach mal aus!