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Glaubenssätze erkennen

Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen und Annahmen über sich selbst, andere und die Welt, die durch Erfahrungen, Erziehung und kulturelle Einflüsse geprägt werden. Sie können positiv und unterstützend sein oder negativ und einschränkend wirken, indem sie die eigene Wahrnehmung, das Selbstbild und das Verhalten steuern. Glaubenssätze werden meist unbewusst gebildet und verfestigen sich im Laufe der Zeit, können aber auch aktiv verändert werden.

 

Arten und Beispiele

  • Positive Glaubenssätze: Unterstützen und fördern persönliche Entwicklung und Wohlbefinden.

    • "Ich bin wertvoll und liebe mich selbst."

    • "Ich bin erfolgreich und kann meine Ziele erreichen."

    • "Ich bin mutig und kann Veränderungen annehmen."


  • Negative Glaubenssätze: Begrenzen und schränken ein.

    • "Ich bin nicht gut genug."

    • "Ich schaffe das sowieso nicht."

    • "Ich kann niemanden trauen." 


Glaubenssätze sind dafür verantwortlich, wie du die Welt und Ereignisse interpretierst. Sie beeinflussen deine Entscheidungen, Motivation und Handlungen. Sie prägen maßgeblich, wie du dich selbst siehst und bewertest. 


Führung beginnt dort, wo wir innehalten und wahrnehmen:

Welche Geschichte erzähle ich mir gerade – und dient sie mir noch?

Wenn wir Glaubenssätze erkennen, entsteht Wahl: Behalten. Verändern. Loslassen.


So kannst du Glaubenssätze verändern


  • Bewusstwerdung: Der erste Schritt ist, sich der eigenen Glaubenssätze bewusst zu werden.

  • Überprüfung: Hinterfrage, ob die Glaubenssätze noch gültig und hilfreich sind.

  • Umformulierung: Versuche negative Glaubenssätze in positive und realistische umzuwandeln.

  • Übung: Durch Wiederholung und das aktive Benutzen neuer Glaubenssätze können diese neue "Autobahnen" im Gehirn werden. 


Hier habe ich für dich ein Beispiel, wie du negative Gedankenmuster durch positivere ersetzen kannst.



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