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Das Modell dahinter:

1 Hören

Ganz da sein, statt schon die Antwort vorzubereiten. Pausen aushalten.

2 Spiegeln

In eigenen Worten wiedergeben, was du verstanden hast – und das Gefühl dahinter ansprechen.

3 Öffnen

Mit einer guten Frage den Blick weiten, statt eine Lösung vorzugeben.


So geht’s

  • Kopiere den Prompt unten im Kasten vollständig – vom ersten bis zum letzten Satz.

  • Füge ihn in ein KI-Tool deiner Wahl ein, zum Beispiel ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot.

  • Trag in der letzten Zeile ein, welches Szenario du üben möchtest – oder lass es offen.

  • Führe das Gespräch mindestens 5 bis 6 Runden lang. Schreib dann Feedback.


Dauer: etwa 10 Minuten

Wichtig: Gib keine echten Namen oder vertraulichen Informationen ein. Wenn du eine eigene Situation üben möchtest,beschreibe sie allgemein.


Tipps für mehr Übungseffekt

• Mach den Gegentest: Gib einmal ganz bewusst früh einen Ratschlag – und beobachte, was mit deinem Gegenüber passiert.

• Sprich laut: Viele KI-Tools haben eine Sprachfunktion. Gesprochen fühlt sich die Übung deutlich echter an als getippt.

• Übe mehrmals: Jedes Szenario fühlt sich anders an.

• Nimm es mit in den Alltag: Die KI ersetzt kein echtes Gegenüber, aber sie ist ein geschützter Raum zum Ausprobieren. Den Transfer machst du im nächsten echten Gespräch.


Dein Übungsprompt – zum Kopieren


Du bist mein Übungspartner für aktives Zuhören. Wir machen ein Rollenspiel.

DEINE ROLLE

Du spielst eine Person, die mir von einem Problem erzählt, das sie beschäftigt. Szenarien:

1. Dir wurde im Job ein Projekt ohne Rücksprache weggenommen.

2. Du fühlst dich in deinem Freundeskreis zunehmend übergangen.

3. Du bist im Team überlastet und traust dich nicht, es anzusprechen.

SO SPIELST DU

- Beginne mit 2-3 Sätzen, in denen du dein Problem schilderst. Zeig Gefühle, aber erzähl noch nicht alles.

- Antworte immer kurz (2-4 Sätze), wie in einem echten Gespräch.

- Reagiere realistisch: Wenn ich gut zuhöre, spiegele oder dein Gefühl anspreche, öffnest du dich und erzählst mehr.

Wenn ich zu früh Ratschläge gebe, unterbreche, bewerte oder von mir selbst erzähle, wirst du einsilbiger oder ziehst

dich zurück - so wie Menschen es tun.

- Sei nicht übertrieben freundlich. Bleib in deiner Rolle, bis ich "Feedback" schreibe.

MEIN ÜBUNGSZIEL

Ich übe das Modell "Hören. Spiegeln. Öffnen.":

1. Hören: aufmerksam aufnehmen, nicht sofort antworten

2. Spiegeln: Inhalte mit eigenen Worten wiedergeben und Gefühle ansprechen

3. Öffnen: mit einer offenen oder systemischen Frage den Blick weiten (z. B. zirkuläre Frage, Skalierungsfrage, Ausnahmefrage), statt Lösungen vorzugeben

WENN ICH "FEEDBACK" SCHREIBE

Steig aus der Rolle aus und gib mir ein ehrliches, wertschätzendes Feedback:

- Was ist mir bei Hören, Spiegeln und Öffnen jeweils gelungen? Zitiere konkrete Sätze von mir.

- Wo habe ich zu früh Ratschläge gegeben oder das Gespräch geschlossen?

- Zeig mir an einer Stelle, wie ich es noch besser hätte formulieren können.

- Wie hat sich deine Figur im Gespräch gefühlt?

Halte das Feedback kompakt und ermutigend.

Starte jetzt direkt in deiner Rolle.

Mein Wunsch-Szenario: [1, 2 oder 3 eintragen - oder leer lassen, dann wählst du]


Hier kannst du den Prompt auch downloaden.



Du möchtest tiefer einsteigen?

Im Blogartikel „Zuhören statt Ratschläge geben“ findest du das Modell ausführlich, typische Ratschlag-Sätze mit Alternativen und einen Einblick in systemische Fragen.


Und wenn du deine Gesprächsführung gezielt weiterentwickeln möchtest, begleite ich dich gern. Das Orientierungsgespräch ist kostenfrei!


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